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Brexit: Autohersteller planen Preiserhöhungen in UK


Köln (ots) - Am 29. März endet nach heutigem Stand die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der EU. Zahlreiche Branchen bereiten sich auf den schlimmstmöglichen Fall - den sogenannten "harten" Brexit - vor. Welche Maßnahmen Autohersteller vorbereiten und wie sich das auf die gesamte Branche auswirkt, erklärt Antoine Weill, Automotive-Experte und Partner bei der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners.

Weniger als anderthalb Monate vor dem Austrittstermin des Vereinigten Königreichs aus der EU ist immer noch unklar, wie es mit den britisch-europäischen Handelsbeziehungen anschließend weitergeht. Bislang weigert sich das britische Parlament, einem Austrittsabkommen zwischen London und Brüssel zuzustimmen. Was das bedeutet? Bei einem "No-Deal-Brexit" gelten beim Handel mit der EU nur noch die Minimalstandards der Welthandelsorganisation WTO. Da laut diesen die EU auf Autoimporte aus Drittstaaten, mit denen es keine Freihandelsabkommen gibt, Einfuhrzölle von zehn Prozent erhebt, werden von Großbritannien Zölle in derselben Höhe erwartet. Zehn Prozent höhere Kosten: Das können (oder wollen) die meisten Hersteller nicht einfach so wegstecken. Und bereiten ihre Kunden jetzt schon auf entsprechende Preiserhöhungen vor.

Preiserhöhungen im Vorfeld vertraglich absichern

So müssen etwa Porsche-Käufer in Großbritannien seit dem 18. Januar bei der Bestellung eine Klausel in ihren Verträgen unterzeichnen, dass sie eine Preiserhöhung bei möglichen Importzöllen akzeptieren. Dieser könnte bis zu zehn Prozent betragen. Laut Medienberichten plant Volvo einen Preisanstieg in gleicher Höhe. Und auch weitere Hersteller schließen solche Maßnahmen nicht aus. Die Porsche-Strategie klingt simpel: Tritt der "harte" Brexit ein, bezahlen Kunden entweder zehn Prozent mehr oder müssen ihren Kauf stornieren. Somit kaufen sie eine Ware, deren Preis bislang nicht feststeht.

Trotz aller Risiken: Damit bietet der Brexit Porsche die perfekte Testumgebung. Wie wirkt sich ein höherer Preis auf das Auftragsvolumen aus? Welche Preiselastizität herrscht im Markt? Und da zudem keine produktbezogen Preiserhöhung sondern eine pauschale Steigerung über zehn Prozent quer durch das gesamte Sortiment vollzogen würde: Um wieviel geht die Nachfrage insgesamt zurück?

Preiselastizität ausloten

Geschäftskritische Erkenntnisse können dabei nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern auch im gesamten Branchenumfeld gewonnen werden: Andere Hersteller gehen denselben Schritt, manche inländische Produzenten aber beispielsweise nicht. So können Manager absolute, also auf die eigenen Preisänderungen bezogene, sowie relative, auf den Preisabstand zwischen Wettbewerbern angewendete Preiselastizität noch genauer ergründen.

Porsche kann sich dieser Entwicklung erfahrungsgemäß relativ entspannt stellen: Porschekäufer sind tendenziell wenig preissensitiv; Aufträge gehen bei moderaten Preiserhöhungen nur wenig zurück. Erfahrungen zeigten, dass dem deutschen Hersteller eher Preissenkungen zu schaffen machten. Hier ist die Elastizität höher und Auftragsvolumina änderten sich stark, da Porsche-Modelle plötzlich für Fahrer anderer Marken erschwinglich wurden.

Bei anderen Autohersteller sieht die Situation anders aus. Für weite Teile der Branche gilt: Preisunempfindliche Kunden sind die Ausnahme, nicht die Norm! Unternehmen, deren Produktionsstätten im Vereinigten Königreich liegen und die in die EU exportieren sowie Firmen, bei denen genau die umgekehrte Situation der Fall ist, bereiten sich derzeit auf Preisszenarien mit Erhöhungen von über zehn Prozent vor. Wer hier eher mittel- oder niedrigpreisige Wagen anbietet, sollte die Preiselastizität seiner Kunden genau messen, um fatale Preisentscheidung zu vermeiden. Nötig sind umfangreiche Kenntnisse in Sachen Marketing und Pricing, um sich gut durch diese Marktturbulenzen zu manövrieren.

Pressekontakt: Anne Angenvoort (Public Relations Manager) Tel: +49 221 367 94387 E-Mail: Anne.Angenvoort@simon-kucher.com www.simon-kucher.com

Original-Content von: Simon-Kucher & Partners, übermittelt durch news aktuell

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